Orgel - Keyboard


Italien, Anfang des 11. Jahrhunderts. Guido von Arezzo, Musiktheoretiker und Gesangsmeister an der Kathedralschule von Arezzo, zeichnet vier Linien auf, setzt darauf Noten - und schafft damit die Grundlage für unser heutiges Notensys-tem. Ein Buchstabe, den er an den Anfang der Zeilen stellte, legte dabei die Tonhöhe fest - ein Schlüssel für die Tonlage, ähnlich den heutigen. So markiert der Violin-schlüssel (G-Schlüssel) die Note G, die auf der von ihm umschlungenen zweiten Linie des Systems steht.

Bei den ersten mittelalterlichen Orgeln kennzeichnete man die Tasten mit entsprechenden Buchstaben oder Schlüsseln.
So wußte der Organist, welche Taste welchen Ton hat. Schließlich bürgerte sich für die Tasten die Bezeichnung Schlüssel ein. Der englische Begriff Keyboard (wört-lich: Schlüsselbrett) hat daher seinen Namen. Und Klavier kommt von Clavis, dem lateinischen Wort für Schlüssel.


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