Cecco d’Ascoli

Francesco Stabili, Cecco d'Ascoli genannt, war Literat, Astrologe, Mathematiker, Philosoph, einer der ersten bedeutenden Intellektuellen in der Übergangsphase zur Kulturellen Erneuerung. In seinen Vorlesungen an der Universität Bologna trug er Lehren vor, die im offenen Widerspruch zu den Kirchenlehren standen und wurde deswegen als Ketzer beschuldigt. Er flüchtete nach Florenz und wurde, nach einer relativ ruhigen Periode, von der Inquisition noch einmal beschuldigt und 1327 zum Feuertod verurteilt. Bis ans Ende war er von seinen wissenschaftlichen und philosophischen Lehren überzeugt; sogar in den Flammen des Scheiterhaufens soll er noch die Kraft gehabt haben folgende Wörter hervorzubringen: "Ich habe es gesagt, gelehrt, geglaubt".

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« Qui non si canta al modo delle rane,

qui non se canta al modo del poeta
che finge immaginando cose vane;
ma qui risplende luce come natura
che a chi intende fa la mente lieta.
Qui non se gira per la selva oscura.
(...)
Lasso le ciancie e torno su nel vero:
le fabule me fur sempre nemiche. »
   
(Cecco d'Ascoli, L'Acerba)

Das Buch, mit dem er seine Bekanntheit erreichte und welches zu seinem Tod führte, war die Acerba (von acervus), ein enzyklopädisches Gedicht, von denen im Jahre 1546, dem Datum des letzten Nachdruckes, mehr als zwanzig Editionen ausgestellt worden waren. 


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